August 2016 - Teil 1
(Montag, 15.08.2016)

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Nachdem uns im April unsere Tochter auf die Insel begleitet hat, kamen dieses Mal die ersten sechs Tage unsere beiden Söhne mit.

Wieder fuhren wir von Büsum aus mit der "Funny Girl".





Gleich nach dem Ablegen bestellte ich mir mein Frühstück, denn so fängt für mich der Urlaub an. Es sah nicht nur lecker aus, die Spiegeleier duftet auch so appetitlich, dass meine Jungs sich ebenfalls Spiegeleier bestellten.

Unsere Söhne sind 2002 (Kay) und 2004 (Jan) das letzte Mal auf Helgoland gewesen.



Kurz nach 11 Uhr konnten wir voraus die Insel entdecken...



Backbord (links) warten in der Deutschen Bucht dutzende Schiffe.



Routiniert wurden wir und die anderen 531 Fahrgäste mit den Börtebooten zu den Landungsbrücken gebracht.



Ja, die Sonne kann ganz schön hell sein.



Links, wer hätte das gedacht, meine faxenmachende Dagmar, in der Mitte Jan und rechts Kay.





"WELKOAM IIP LUNN" Hey, diese Webseite kenne ich!



Vom Schiff aus habe ich für uns und unser Gepäck ein Taxi von EMT bestellt.



Weil das Elektrotaxi über genug Leistung verfügt, ging es über den steileren Invasorenpfad und nicht über die Frachtstraße und den Tunnel auf das Oberland.



Gleich nach dem Auspacken machen wir unseren ersten Gang über die Insel. 2748 Inselgäste waren heute zusammen mit uns angekommen. Irgendwie ganz schön ungewohnt viele Menschen, wie diese Fotos am Falm bei der Treppe zeigen.





Hier beim Fahrstuhl traf ich auch Heiner Stepper, der mich um 16:30 Uhr zu einem Masterclass-Tasting im kleinen Kreis (12 Personen) einlud.

Verkostet wurden an diesem Nachmittag:
1. "Melon Fan" von Wemyss Malts - ein Bladnoch von 1990, 44% Vol.
2. Bruichladdich 25y von Dun Bheagan - ein Schätzchen aus dem Jahre 1991, 48,1% Vol.
3. Highland Park 18y von Spirit & Cask Range - Grüße aus dem höchsten Norden, von den Orkney's, 54% Vol.
4. Arran Limited Edition 1996 - 2016 - abgefüllt für die 15te "Whisky Fair" in Limburg, 54,8% Vol.
5. Glen Keith 23y von Alambique Classique - 2 Jahre im Rumfass gereift, 55,4% Vol.
6. Port Charlotte 13y von Rest & Be Thankful - 64,6% Vol. und viel Rauch aus dem Sherryfass.


Der Gewinner des Masterclass-Tastings wurde der Arran. Es war der einzige Whisky unter 100 Euro (99,50 €). Ein sehr gutes Beispiel dafür, dass nicht immer das Teuerste auch das Beste sein muss...

Als "Nachtisch" gab es von Heiner einen ehrlichen ungewürzten Rum. Nichts Besonderes, aber für ´nen Rum lecker und außergewöhnlich günstig.



20:45 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Langen Anna.









Es gab leider keinen schönen Sonnenuntergang, aber warum bloß hat es uns nicht sonderlich gestört?











21:30 Uhr machten wir uns mit nach Lanolin duftenden Händen auf den Weg zurück ins Apartment. Lanolin, oder auch Wollwachs genannt, ist übrigens das Sekret aus den Talgdrüsen der Schafe und befindet sich im Wollschweiß der Schafe.






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